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Chronik 2011/12 der BOS

05.03.2012 | Kategorie: Alle Schulen 

Die Beruflichen Schulen Schönbrunn spenden Blut und retten Leben

107 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Schönbrunn helfen Menschen mit ihrer Blutspende am „Vampire Day“

Ein ganz besonderer Wochenbeginn an den Beruflichen Schulen Schönbrunn stand den Schülern und Schülerinnen bevor. Statt sich vom Wochenende müde in die Klassen zu schleppen, engagierten sie sich in großer Zahl für andere Menschen. Mehr als 100 Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte spendeten am speziell für sie organisierten „Vampire Day“ Blut, 149 Schüler und Schülerinnen waren bereit zur Blutspende.

Obwohl 87 der Schülerinnen und Schüler Erstspender waren, meisterten sie die Situation mit dem Wissen und der Unterstützung von Mitschülern, dass ihre Blutspende Leben retten kann.

„Manchmal braucht es einen kleinen Schubs, um die Menschen in ihrer täglichen Routine aufzurütteln, um ihnen die Notwendigkeit für Menschen in Not vor Augen zu führen und zu zeigen, dass schon ein kleiner Piecks das Leben eines Menschen retten kann.“, äußerte die Lehrerin und Initiatorin des Blutspendetages Sabine Lauber.

Die aufwändig dekorierte Aula - in den Vampir-Farben schwarz, rot, weiß -  verlieh der gesamten Schulgemeinschaft das Gefühl eines ganz besonderen Tages.

Gestaltet wurde die Aula von der Klasse 11 A der Berufsfachschule für Hauswirtschaft, unterstützt von ihren Lehrerinnen Christiane Geretshauser, Ursula Lackermeier, Rosmarie Knödl und Christine Stockinger.

Als Vampire verkleidete Mitschüler der 13. BOS und FOS begleiteten die Spender der Klassen nach einem eigens erstellten Zeitplan zur Blutspende in die Aula und konnten so die anfängliche Nervosität dämpfen. Die Stärkung im Vampire-Café brachte alle Spenderinnen und Spender in den Genuss der selbst hergestellten Leckereien der Klasse 11 A der  Berufsfachschule für Hauswirtschaft.

 

Für die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schulen Schönbrunn war es nach der Projektwoche zum Thema „Blut und Blutspende“ eine Selbstverständlichkeit, sich für Mitmenschen in Not unentgeltlich zu engagieren. Es wurde ihnen bewusst, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens mindestens einmal auf das Blut anderer angewiesen ist und das meiste Blut zur Behandlung von Krebspatienten, für Menschen mit Erkrankungen des Herzens, Magens, Darms und zur Behandlung von Verkehrsunfällen benötigt wird. Ohne diese gesicherte Grundversorgung mit Blut wären viele Menschen vom sicheren Tod betroffen.

Als Dankeschön für ihre Blutspende erhielten die Schüler einen Kinogutschein, der im Kinopolis Landshut bei einem individuellen Kinobesuch eingelöst werden kann.

Auf jeden Fall kann man den Beruflichen Schulen großes Lob für die gelungene Hilfeaktion, verbunden mit viel Liebe zum Detail und ermöglicht durch engagierte Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte, aussprechen.

Projekte dieser Art zeigen, dass zu einer erfolgreichen Schulbildung nicht nur eine fundierte fachliche Ausbildung sondern auch die Verankerung der Schule im täglichen Leben und der gesellschaftlichen Realität gehört.


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