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Schulleben 2018/19

03.06.2019 | Kategorie: FOS  BOS 

Studienreise nach Rom vom 03. bis 07.06.2019

Vom 3. bis zum 7. Juni besuchten 13 Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse Latein der FOS und BOS Landshut-Schönbrunn und 1 Schüler der FOS Landshut in einer gemeinsamen Reisegruppe unter der Leitung ihres Lateinlehrers die Stadt Rom. Es war die zehnte Romfahrt in Folge seit 2010, als diese Studienfahrt erstmals angeboten wurde.

Das Programm war dicht gedrängt. Nach der Ankunft in Rom mit einer Linienmaschine der Lufthansa am frühen Nachmittag, dem vorab gebuchten Bustransfer und dem Bezug der Zimmer im Hotel ging es sogleich los. Die erste Station waren die von Michelangelo zur Kirche Santa Maria degli Angeli umgebauten Thermen des römischen Kaisers Diokletian (284 – 305 n. Chr.). Die Kirche ist in das „Frigidarium“, das Kaltbad, der alten Thermenanlage eingebaut. Von dort führte uns der Weg zu den Trajansmärkten und der Trajanssäule in unmittelbarer Nähe zur Piazza Venezia, dem verkehrsreichen Zentrum der Stadt, wo das riesige, weiß leuchtende Denkmal des Königs Vittorio Emanuele II. hoch aufragt. Vom benachbarten Kapitol aus hatten wir einen weiten Blick über das antike Forum Romanum mit dem Triumphbogen des Septimius Severus und den mächtigen Säulen des Saturntempels und des Tempels des Kaisers Antoninus Pius. Nach dem Abendessen verweilten wir am nächtlich beleuchteten Trevibrunnen, von dem aus wir zum Palazzo del Quirinale, dem Sitz des italienischen Staatspräsidenten, hinaufstiegen.

Am Dienstagvormittag besuchten wir die Calixtus-Katakomben an der Via Appia und den Lateran, ehe wir am Nachmittag die Vatikanischen Museen und den Petersdom besichtigten.

Der Mittwoch gehörte vor allem dem Besuch des antiken Ostia, der ehemaligen Hafenstadt Roms. Höhepunkte waren dort die Thermen, das Theater, der Platz mit den Büros von  zahlreichen Handelsvertretungen mit seinen Bodenmosaiken, die Mietshäuser, eine Latrine, eine Bäckerei und das Thermopolium, ein Gasthaus, in der Via di Diana, mit seinen marmornen Verkaufstheken und den zu Werbezwecken angebrachten Wandmalereien, die Auskunft geben, womit man hier einst seinen Hunger stillen konnte. Von Ostia fuhren wir mit S-Bahn und Bus direkt zur Piazza Navona und zum Pantheon. In dessen Nähe bot eine Eisdiele, in der man unter 150 Eissorten wählen kann und die inzwischen fester Programmpunkt aller unserer Romfahrten ist, die nötige Erfrischung. 

Auf die Bedienung warteten wir in diesem Gasthaus aus dem frühen 2. Jahrhundert n. Chr. leider vergeblich. Im antiken Ostia mag hier reger Betrieb geherrscht haben. Immerhin gab es zwei Theken und eine Art „Biergarten“.

 

Am Donnerstagvormittag hatten wir einen Besichtigungstermin in der Domus Romane, einem weitläufigen, zum Teil noch mit originalen Wandmalereien, Mosaiken und Einrichtungsgegenständen ausgestatteten Wohnhaus eines gewiss überaus wohlhabenden antiken Römers, das sich mehrere Meter unter dem heutigen Bodenniveau befindet. Moderne Technik führt hier das alte Rom in hervorragender Weise vor Augen. Am Nachmittag schlenderten wir durch die Kapitolinischen Museen und spazierten vorbei am Marcellustheater zum Forum Boarium mit seinen beiden gut erhaltenen Tempeln. Letzte Station vor dem Abendessen war der Circus Maximus. Der Besuch der Spanischen Treppe rundete am späten Abend unser Besichtigungsprogramm ab.

Am Freitagvormittag blieb noch Zeit für einen Besuch von Santa Maria Maggiore, ehe wir gegen Mittag zum Flughafen aufbrachen.

 

Werner Ebermeier



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