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Schulleben 2018/19

20.11.2018 | Kategorie: FOS  BOS 

Debattenrunde 'Zur Sache Europa' für die 12. und 13. Klassen FOSBOS

Jugendforum besuchte die FOSBOS Schönbrunn

Am vergangenen Dienstagvormittag baute Julius Kessler das Podium für die Diskussion in der Aula der Beruflichen Schulen Schönbrunn auf. Die von Frau Gruber und Frau Roider organisierte Veranstaltung sollte den Schülern der FOS/BOS die politischen Themen in Europa sowie die einzelnen Sichtweisen der Parteien näherbringen.

Zunächst begrüßte der stellvertretende Schulleiter Herr Lehrhuber den im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit agierenden Moderator Kessler der Eventagentur JUFO und gab anschließend das Wort an diesen weiter. Nach einer kurzen Einführung in die Themen des heutigen Tages wurden die Politiker durch kleine Filme auf sympathische Art und Weise vorgestellt und sie betraten im Anschluss daran das Podium, um sich später den teils kritischen Fragen der Schüler auszusetzen. Vertreten war Christian Heilmann vom Bündnis 90/Die Grünen, welcher zum Ausdruck brachte, dass man nun 70 Jahre lang Frieden in Europa hat und sich dies nicht kaputt machen lassen dürfe. Aber auch andere Mitglieder der Parteien wollten ihre Meinungen zu diversen Themen vertreten, so wie Max Dittmer (SPD), Michael Deller (FDP), Hans-Peter Deifel (CSU) und Andreas Meißner (AfD). 

Der Moderator Julius Kessler thematisierte zunächst den Brexit Großbritanniens und versuchte die Parteienmeinungen zu dessen Ursachen und Wirkungen herauszuarbeiten. Die Schüler waren überrascht, welche unterschiedlichen Einschätzungen der Parteien diesbezüglich aufeinanderprallten. Fast alle Parteien waren sich demnach grundsätzlich einig, dass man politisch mehr Europa wagen und dies auch stärken sollte. Andreas Meißner (AfD) ergänzte jedoch, dass die EU seiner Meinung nach ein undemokratischer Beamtenapparat wäre und sprach sich daher für "weniger EU" aus.

In der zweiten Halbzeit der Podiumsdiskussion wurde das Thema Flüchtlingspolitik aufgegriffen. Grüne und SPD waren der Meinung, dass man Flüchtlinge in ganz Europa verteilen und falls notwendig auch mit unterstützenden Finanzhilfen in wirtschaftlich schwächeren Ländern Europas arbeiten könnte. CSU und FDP-Vertreter waren ebenfalls der Meinung, dass man eine Verteilung vornehmen soll, aber primär in Afrika ansetzen müsste und die Menschen dort in ihrer Heimat unterstützen sollte, um der Flucht vorbeugend entgegenwirken zu können. Abermals setzte  sich die in der politischen Landschaft rechts angesiedelte AfD für eine andere Meinung ein und vertrat die Ansicht, dass man jede nicht benötigte Arbeitskraft nach der Ankunft wieder in ihr Herkunftsland abschieben sollte.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde hatten die Schüler die Möglichkeit, in einer Onlineabstimmung ihren Favoriten der Podiumsdiskussion zu ermitteln. Michael Deller und Max Dittmer wurden hier zu den besten Gesprächsführern gekürt.

Eine interessante Fragerunde schloss die gelungene Veranstaltung ab.

 

Schüler der FOS 12a

 



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